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Was braucht das Museum?
Die Wiederherstellung der Ausstellungsflächen, die das Museum bei
seiner Eröffnung und vor allem nach seiner ersten Erweiterung 1905
aufwies, hat sich der Förderkreis Zweckbau e.V. zum
Ziel gesetzt. Die alten Ausstellungs-
flächen der unteren Ebene, die notgedrungen inzwischen als Depots,
Büros und Werkstätten genutzt werden müssen, (denn so etwas
Praktisches hatte man zur Zeit der Herzöge nicht eingeplant), sollen
wieder hergestellt werden. Ein schon in den neunziger Jahren formuliertes
und gerechnetes Nutzungskonzept sieht eine Ergänzung des Museums
durch einen Zweckbau auf der Rückseite vor, in dem die Technik,
die Depots und Büros sachgerecht untergebracht werden können.
Durch einen Verbindungsbau, der die dort befindlichen alten Villen
des Museums und den Neubau mit dem Altbau zu einer überdachten Einheit
zusammenführt, würde zugleich ein Veranstaltungsatrium möglich.
Damit würden die Möglichkeiten des Museums schlagartig vergrößert
... - mehr Ausstellungs-
fläche, mehr Sonderausstellungen, mehr Veranstaltungen, mehr Leihgeber
oder gar Schenkungen, größere Shops, mehr Einnahmen - mehr
Besucher, noch mehr überregionale Ausstrahlung! Das nützt
dem Museum - und dem Land! Viele Fliegen mit einer Klappe also - aber
auch die will finanziert werden. Deswegen haben die Freunde des Staatlichen
Museums beschlossen, mit anzupacken. Und das heißt: Geld zu sammeln!
Privates Geld, Sponsorenmittel aus der Wirtschaft, Bundes- und EU-Mittel.
Eine Vielzahl von Aktionen ist angelaufen. Denn allen Beteiligten ist
klar, dass man in diesen schwierigen Zeiten nicht einfach beim Staat die
Hand aufhalten kann - privates Engagement ist gefragt.
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